Herbstzeit = Teezeit

Ein Spaziergang im bunten Blätterlaub, den Blick in die Ferne schweifen lassen und vom Herbstwind einmal kräftig durchpusten lassen. Das hilft abzuschalten und mal in Ruhe den eigenen Gedanken nachgehen zu können.

Was gibt es Besseres nach einem langem Spaziergang als einen warmen, aromatischen Tee. Mit gefiltertem Wasser kann sich das Aroma des Tees auch bestens entfalten. Das bildet einen perfekten Abschluss für eine Pause vom Alltag.

Wärmende Teerezepte für kalte Herbsttage

Ingwer Tee

Den Tee am besten mit frisch geschnittenen Ingwerscheiben aufgießen, damit die gesunde Knolle ihre gesamte Wirkung entfalten kann. Ingwer verleiht dem Tee eine fruchtige Schärfe und ist zudem sehr Gesund und hilft sogar gegen Übelkeit. Die Gewürzknolle wird schon seit Jahrtausenden in der Traditionell Chinesischen Medizin gegen unterschiedliche Krankheiten eingesetzt. Reich an Vitamin C und B Vitaminen, sowie unterschiedlichen Mineralien hilft Ingwer Tee ausgezeichnet den typischen Erkältungskrankheiten in der nass-kalten Jahreszeit vorzubeugen und kurbelt dabei noch den Stoffwechsel an.

Die Zubereitung ist ganz einfach: 3-4 dünne Scheiben von einer Ingwerknolle abschneiden, in ein Teeglas geben und mit heißem Wasser übergießen. Je nach Geschmack kann der Tee mit Honig versüßt werden oder wer es milder mag gibt einfach etwas Apfelsaft oder Orangensaft hinzu.


Schwarzer Tee - Ostfriesische Teemischung

Die ostfriesische Teezeremonie ist schon für sich herrlich entspannend. Die Teemischung besteht aus vielen verschiedenen Sorten und ergibt einen dunklen, kräftigen Tee. Die Teeblätter werden in einer Kanne mit sprudelnd heißem Wasser übergossen, so dass die Blätter mit Wasser bedeckt sind. Fünf Minuten ziehen lassen und anschließend wird das restliche Wasser hinzugegeben. Die Kanne wird auf ein Stövchen gestellt, das den Tee lange warm hält. Nun wird ein Klundje (Kandis) in eine Tasse gegeben und mit Tee übergossen. Wenn es ruhig ist, ist das charakteristische, leise Knistern des Klundjes beim einschenken zu hören. Anschließend wird mit dem Sahnelöffel ein Tropfen Sahne hinzugegeben, so dass die Sahnewolke sog. Wulkje entsteht.

Traditionell wird der Tee ohne umrühren getrunken, so dass mit den ersten Schlucken das kräftige Aroma des Tees, dann der milchige Tee und am Ende die Süße zu schmecken ist.


Matcha Tee - Matcha Latte

Ein gesunder Wachmacher aus Japan. Matcha ist ein Grüntee-Pulver, dass reich an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen wie Kalzium, Eisen, Kalium und verschiedenen Vitaminen ist. Hinzu kommen Antioxidantien, die das Pulver zu einem echten Superfood machen. Der Tee kann morgens statt Kaffee getrunken werden. Der Unterschied ist, dass das Koffein des Matcha an sekundäre Pflanzenstoffe gebunden ist und seine Wirkung daher erst im Darm entfaltet. Der belebende Effekt zeigt sich daher nicht sofort, bleibt dann aber länger anhaltend und ist somit nachhaltiger.

Der Unterschied zum regulären Grünen Tee liegt in der Art und Weise des Anbaus. Einige Wochen vor der Ernte werden die Pflanzen mit lichtundurchlässigen Netzen bedeckt wird. Das fördert die Anreicherung mit bestimmten Inhaltsstoffen wie Chlorophyll. Die Blätter werden anschließend schonend behandelt und zermahlen. Nur das wirklich grüne Pulver entstammt dem original Matcha Pulver, gelbe oder bräunliche Pulver sind zu lange gelagert worden.

Zubereitung:
Für die Zubereitung wird das Pulver mit 80 C° heißem Wasser übergossen. Das Wasser sollte vorher in jedem Fall gefiltert werden, damit der voll Geschmack zum Ausdruck kommt. Der Tee kann sonst zu schnell bitter schmecken. Anschließend den Tee mit einem Schneebesen oder einem speziellen Matchabesen schlagen, bis das Tee schaumig ist. Für einen Matcha Latte Milch hinzugeben und je nach belieben etwas Honig oder Zucker.

Zurück